Vorurteile über Suizid

Über Suizid sind eine Menge Vorurteile im Umlauf, hier sind einige davon:

„Wer einmal versucht hat sich umzubringen, versucht es kein zweites Mal.“ Das ist FALSCH, denn viele derjenigen, die sich umgebracht haben, haben es vorher schon einmal versucht.

„Jemanden auf das Thema Suizid anzusprechen, bringt die Person erst recht auf die Idee.“ FALSCH, denn wer nicht gefährdet ist, wird es auch dann nicht tun, wenn du ihn ansprichst. Wer gefährdet ist, wird meist froh darüber sein, dass er angesprochen wird. Darüber reden hilft!

„Wer damit droht sich umzubringen, macht es sowieso nicht.“ FALSCH, denn 80% aller Suizide werden vorher angekündigt.

„Nur Feiglinge bringen sich um.“ Auch das ist FALSCH, denn ein Suizid ist keine Frage von Mut oder Feigheit. Es ist nur so, dass sich jemand so verzweifelt, einsam und hoffnungslos fühlt, dass er für sich keinen anderen Weg mehr sieht.

„Wer an Suizid denkt, ist nicht normal.“ FALSCH, denn gerade im Jugend- und jungen Erwachsenenalter gibt es oft Situationen, die unüberschaubar sind und wo Weiterleben sinnlos erscheinen mag. Dann mal an Suizid zu denken ist normal. Aber: Konflikte und Problem
können krank machen. Wenn Depressionen entstehen oder zu “Problemlösern” wie Alkohol oder Drogen gegriffen wird, steigt das Selbstmordrisiko.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen